Zurück zur Startseite  GGL  Kontakt
  Kettenreaktionen

"Goethe"-Schüler bauen Kettenreaktion aus Modulen


Erwünschte Themenbereiche:
Mechanik, Elektrizität, Akustik, Magnetismus

Weitergehende Themenbereiche:
Optik, Wärmelehre, Hydraulik


Bewertungskriterien sind:

  • Anzahl der unterschiedlichen Reaktionen
    (z.B. zählt das Umfallen von Dominosteinen als ein Effekt)
  • Technische/physikalische Raffinesse
  • Originalität
  • optische Gestaltung
  • Erkennbarkeit
  • Verständlichkeit
  • Erläuterung der Effekte


Bedingungen:
Zur Verfügung gestellt wird:

  • eine Grundplatte aus Sperrholz 60x60cm
  • eine Standplatte 90x60cm
  • zwei Metallwinkel
  • Schrauben
  • ein Kugeleinlass
  • ein Kugelauslass
  • zwei Metallkugeln
  • zwei Handgriffe zum Transport
  • Der Volumenbereich des Aufbaus darf nicht überschritten werden.
  • Der Spannungsbereich darf 12V nicht überschreiten. Auf der Rückseite des Moduls werden bei Bedarf Steckkontakte mit Polungs- und spannungskennzeichnung montiert, die von externen Stromquellen versorgt werden können.
  • Feuer und heikle chemische Reaktionen sind nicht erlaubt.
  • Das Modul muss transpotierbar sein.
  • Das Modul muss auch von anderen eingewiesenen Personen bedienbar sein.
  • Verbrauchsmaterial muss leicht wieder beschaffbar sein.
  • Beliebig viele Module müssen aneinanderfügbar sein und somit eine durchlaufende Kettenreaktion ermöglichen
  • Das Modul geht nach der ersten Vorführung in den Besitz des Goethe-Gymnasiums über
  • Kosten können nur in begrenztem Umfang erstattet werden


Links mit Beispielen im Internet:



Ist das eine Kettenreaktion, ein Dominoeffekt, ein Lawinenprozess, eine Fließbandanlage? Was meint ihr?




Eine Kettenreaktion ist eine physikalische oder chemische Umwandlung (Reaktion), die weitere gleichartige Umwandlungen nach sich zieht und sich dadurch selbst unterhält, indem
• entweder eines der Produkte der Einzelreaktion als Ausgangsprodukt der nächsten Reaktion dient
• oder indem die bei der Einzelreaktion freiwerdende Energie zur Auslösung der nächsten Reaktion oder Reaktionen dient.
Die Reaktionsrate (Zahl der Einzelreaktionen pro Zeiteinheit) einer Kettenreaktion kann zeitlich zunehmen, konstant sein oder abnehmen.
Der Begriff Kettenreaktion wird auch in der Umgangssprache im übertragenen Sinne für eine Abfolge gleichartiger Ereignisse gebraucht, von denen je eines das Nächste auslöst (z.B. Dominoeffekt). Oft wird dabei an eine sich beschleunigende oder sich ausbreitende Abfolge gedacht, die in einer Katastrophe mündet.


Als Domino-Effekt bezeichnet man eine Abfolge von – meist ähnlichen – Ereignissen, von denen jedes einzelne zugleich Ursache für das folgende ist und die auf ein einzelnes Anfangsereignis zurückgehen. Die Kettenreaktion kann als Spezialfall des Domino-Effekts angesehen werden.


Der Schneeballeffekt beschreibt redensartlich sich aufschaukelnde Kettenreaktionen, meist im gesellschaftlichen Bereich. So kann z. B. ein schiefer Blick zum Streit und dieser zu einer Massenschlägerei anwachsen. Klassisch beschreibt die Metapher die Verbreitung eines Gerüchts. Auch der Kettenbrief macht sich den Schneeballeffekt zu Nutze. Der Begriff leitet sich her vom rollenden und dabei anwachsenden Schneeball, der im Gebirge womöglich Lawinenausmaße annehmen kann.
Im Gegensatz zum Dominoeffekt ist der Schneeballeffekt mit steigender Intensität behaftet. Das bedeutet, dass der Schneeballeffekt von mit fortdauernder Zeit wachsend größere Ausmaße annimmt. Beim Dominoeffekt dagegen handelt es sich meist um dieselben oder ähnliche Geschehnisse.


Stichworteingabe bei der Google-Suche:
kettenreaktion -atom -uran -polymerase -sido -finanzen -artensterben -finanzsektor –finanzkrise


Verwendbare Transportmechanismen